Das Klima der Wachau

Die Wachau liegt im Einflussbereich verschiedener Klimazonen: Westlich-atlantische Luftmassen treffen auf warme, kontinentale Klimaströme, die von Osten aus der pannonischen Tiefebene einfließen.

 

Ihr Kontinentalcharakter (heiße, trockene Sommer - strenge Winter) wird durch die temperaturausgleichende Wirkung der Donau gemildert. Die große Wasseroberfläche reflektiert außerdem das Sonnenlicht und fördert die Zuckerbildung in der Traube durch Photosynthese. Kleinklimatische Faktoren, z.B. die kühlen Fallwinde und die würzige Waldluft von Norden, verstärken die Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht besonders in den Wochen vor der Ernte (September/ Oktober) und fördern die Aromabildung. Die "kühle" Frucht und die Exotik der Wachauer Weine ist das Resultat aus diesem speziellen Klima-Mix.

 



Die Jahresniederschlagsmenge in der Wachau von weniger als 500 mm fällt meist in Form von Gewitterregen im Sommer und kann dadurch vom Boden schlecht aufgenommen werden, was in den trockenen Berglagen eine künstliche Beregnung erforderlich macht.