Weltkulturerbe Wachau
Was verbindet die Pyramiden von Gizeh, die Chinesische Mauer, das Taj Mahal in Indien, Schloss Schönbrunn, die „Ghega – Bahn“ über den Semmering und die Wachau? Sie alle gehören einem exklusiven „Club“ an, dessen jüngstes Mitglied die Wachau ist: Die Landschaft am weltberühmten Donaustrom wurde zum Weltkulturerbe erklärt.

„Kulturerbe“ sind laut der von der Generalkonferenz der UN-Kulturorganisation Unesco 1972 beschlossenen „Welterbekonvention“ Werke der Architektur, Großplastiken, Monumentalmalereien, Objekte oder archäologische Fundstücke, Gruppen einzelner oder verbundener Gebäude sowie Werke von Menschenhand oder gemeinsame Werke von Natur und Mensch, wenn sie aus geschichtlichen, ästhetischen, ethnologischen oder anthropologischen Gründen von außergewöhnlichem universellen Wert sind.
Niederösterreich hat damit neben der 1998 zum Weltkulturerbe ernannten „Ghega – Bahn“ (benannt nach dem Erbauer Karl Ritter von Ghega) über den Semmering ein zweites Weltkulturerbe, die damit beide Anspruch auf besondere Pflege und Sorgfalt haben.
Die Wachau, eine auch vom Europarat ausgezeichnete und geschützte Landschaft, ist durch die jahrtausendelange Besiedlung entlang der Donau zu einem Zentralraum Europas geworden. Über die Jahrhunderte hinweg war die Donau nicht nur ein Transportweg vieler Kreuzfahrer und Pilgergruppen, sondern auch ein wichtiger Handelsweg zwischen West und Ost.
Heute stellt die Wachau den Höhepunkt einer Urlaubsreise entlang der Donau dar, ob mit dem Rad entlang des berühmten Donauradwegs, mit dem Schiff oder dem Auto. Die Landschaft der Wachau mit ihren kulturellen und kulinarischen Glanzlichtern ist zu allen Jahreszeiten ein lohnendes Urlaubsziel.

